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Steinbohrer HM Standardausführung Steinbohrer HM Standardausführung
Steinbohrer HM Standardausführung in Bohrcraft SB-Tasche, Steinbohrer mit HM-Platte Spitzenwinkel 130°, vernickelte Standardausführung. Anwendung: Für Bohrarbeiten in Dreh- und Schlagbohrmaschinen.
ab 0,95 € *
Beton- und Beton-Mauerbohrer HM DIN 8039 / ISO 5468 Beton- und Beton-Mauerbohrer HM DIN 8039 / ISO...
Betonbohrer HM in Bohrcraft SB-Tasche, Beton- und Beton-Mauerbohrer HM DIN 8039 / ISO 5468. Premium Schlagbohrer mit besonders stabiler HM-Platte Spitzenwinkel 130°, gefräste Spiralnut, brüniert und anschließend polierte Oberfläche. Für...
ab 1,85 € *
Hawera Betonbohrer ActivePower Hawera Betonbohrer ActivePower
Hammerbohrkopf-Konstruktion Hohe Bohrleistung und Lebensdauer Präzisionsgeschliffene, hochtemperaturgelötete Hartmetallspitze Schnelles, exaktes und sicheres Bohren Gehärteter Stahlkörper in einzigartiger Wendelform mit tiefer Fördernut...
ab 3,42 € *
Betonbohrer SuperSchlag PLUS Betonbohrer SuperSchlag PLUS
Der superelastische, bohrhammerfeste Stein- und Betonbohrer Die spannungsarme Hoch-Temperatur-Kupferlötung der weitgehend volleingebetteten. Hartmetallplatte sorgt für eine lange Lebensdauer und hält höchsten Beanspruchungen stand. Drei...
ab 3,58 € *
Schlagbohrer Hartmetall Schlagbohrer Hartmetall
Schlagbohrer HM in Bohrcraft SB-Tasche, Schlagbohrer mit stabiler HM-Platte Spitzenwinkel 130°, sandgestrahlte Oberfläche. Anwendung: Für professionelle Bohrarbeiten in Beton, Mauerwerk, Naturstein und Kunststein.
ab 1,29 € *
Granitbohrer HM DIN 8039 / ISO 5468 Granitbohrer HM DIN 8039 / ISO 5468
Granitbohrer HM DIN 8039 / ISO 5468 in Bohrcraft SB-Tasche
ab 2,45 € *
MULTI-LASER Mehrzweck-/ Fliesenbohrer HM MULTI-LASER Mehrzweck-/ Fliesenbohrer HM
in Bohrcraft SB-Tasche. Mit innovativer, mehrfach diamantgeschliffener Hartmetallschneidkante. Ideal für harte Fliesen und Keramik bis Ritzhärte 8. (mit ca. 400 – 600 U/min. bohren). Anwendung: „Allesbohrer“ für fast alle Materialien,...
ab 4,40 € *
Glasbohrer HM Glasbohrer HM
Glasbohrer mit HM-Platte in Bohrcraft SB-Tasche, Glasbohrer mit spezieller, nierenförmiger Hartmetallplatte, zylindrischer Schaft, galvanisiert. Anwendung: Zum Bohren von Glas, Porzellan, Fliesen, Keramik etc. Niedrige Drehzahl...
ab 3,90 € *
Glasbohrer T4 mit 4 HM-Schneiden Glasbohrer T4 mit 4 HM-Schneiden
T4 Spezial Fliesen-/ Glasbohrer mit 4 Schneiden in Bohrcraft SB-Tasche, Premiumqualität mit 4-HM Schneiden, spezielle 4-Schneiden Spitze für schnelle, saubere und kreisrunde Bohrungen, zylindrischer Schaft. Anwendung: Zum Bohren von...
ab 7,40 € *
Hawera Fliesenbohrer SoftCeramics Hawera Fliesenbohrer SoftCeramics
Scharfe, diamantgeschliffene Hartmetallschneide Präzises Anbohren Verhindert „Verlaufen“ des Bohrers Verstärkter Bohrkopf Hohe Standzeiten Keine Kühlung erforderlich Sauberes und effizientes arbeiten Empfohlen für die Bearbeitung von:...
ab 6,10 € *
DIAMANT-Fliesenbohrer mit M14 Gewinde für Winkelschleifer DIAMANT-Fliesenbohrer mit M14 Gewinde für...
Mit M14 Anschluß in Bohrcraft-QuadroPack, Diamant-Fliesenbohrer mit M14 Gewinde für Winkelschleifer. Diamantbestreute Schneidkante (Vakuum verschweißt). Von Ø 6,0 mm - 15,0 mm mit Kühlwachs und von Ø 20,0 mm - 80,0 mm ohne Kühlwachs....
ab 22,68 € *
Diamant Fliesenbohrer BASIC mit Rundschaft (9,5 mm) Diamant Fliesenbohrer BASIC mit Rundschaft (9,5...
BASIC Diamant-Fliesenbohrer in Bohrcraft-QuadroPack.
ab 7,60 € *
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Steinbohrer

Steinbohrer sind die Mauerspechte unter den Bohrern. Egal ob Beton, Ziegel oder Naturstein: Es gibt kaum ein mineralisches Material, in das ein Steinbohrer kein Loch hineinbohren könnte. Allerdings sollte man auch bei diesem besonderen Bohrertyp verschiedene Dinge beachten, ehe es ans Eingemachte geht. Lesen Sie daher in den folgenden Absätzen, was einen guten Steinbohrer ausmacht, wie Sie den richtigen für Ihr Vorhaben finden und wie mit dem passenden Bohrwerkzeug aus einem steinigen Hindernis eine willkommene Herausforderung werden kann.

Der Steinbohrer – Ein Zertrümmerer

Anders als Metall oder Holz lassen sich Beton, Stein und Granit nicht einfach zerschneiden. Derart harte Werkstoffe verlangen eine härtere Gangart. Statt das Material zu durchbohren, zerschlagen Steinbohrer es eher: Sie sind regelrechte Zertrümmerer! Für diesen speziellen Zweck besitzen sie an der Spitze eine angelötete Hartmetallplatte, die besonders verschleißfest und widerstandsfähig ist. Eingesetzt in einer Schlagbohrmaschine oder in einem Bohrhammer funktioniert der Steinbohrer damit wie ein keilförmiger Meißel, der durch die auftretenden Stöße den Stein zerschlägt. Über die Bohrspirale wird das dabei entstehende Bohrmehl aus dem Loch hinaus befördert.

Damit nichts ins Auge geht – Auf Schutz achten

Beim Bohren von Stein und Beton können spitze Splitter umherfliegen und gefährliche Verletzungen am Auge verursachen. Beim Arbeiten mit einem Steinbohrer sollte daher immer eine Schutzbrille getragen werden! Bei starker Staubentwicklung ist ein zusätzlicher Atemschutz ratsam. Zu guter Letzt wird Ihnen auch Ihr Gehör das Tragen spezieller Kopfhörer danken. Denn beim Schlagbohren in Beton werden häufig Lautstärken von über 110 Dezibel erreicht. Das ist in etwa so laut wie ein startendes Flugzeug.

Mit oder ohne Schlag? Steinbohrer richtig einsetzen

Steinbohrer sollten – wie der Name es bereits verrät – nur bei Materialien aus Stein verwendet werden. Häufig sieht man einer verputzten Wand jedoch nicht an, aus welchem Material sie eigentlich besteht. Hier gilt das Credo: „Probieren geht über Studieren.“ Bohren Sie in solch einem Fall die Wand leicht an und verzichten Sie zunächst auf das Schlagwerk. Gleitet der Bohrer „wie durch Butter“ in die Wand, können Sie von einem weichen Baustoff wie Bims, Porenbeton, Gipsbeton oder Kalksandstein ausgehen. Diese und andere poröse Materialien sollte man nur im Drehgang und ohne Schlagwerk bearbeiten. Schalten Sie das Schlagwerk wirklich nur dann zu, wenn Sie keinen Fortschritt erzielen.

Löchrige Angelegenheit – Tücken beim Wanddurchbohren

Zum Ärger vieler Heimwerker kann es passieren, dass der Bohrer zuerst ins Leere rutscht, ehe er anschließend auf einen Widerstand trifft. Spätestens dann ist klar, dass mit Lochsteinen beziehungsweise Hohlziegeln gearbeitet wurde. Mit anderen Worten: Das Mauerwerk hat Löcher wie ein Schweizer Käse. Hier helfen nur noch sogenannte Injektionsbefestigungen, bei denen ein Verfestigungsmittel in den Lochstein gefüllt wird. Die Schraube oder der Gewindebolzen werden praktisch einbetoniert.

Wichtig: Sobald Sie merken, dass Sie es mit Hohlziegeln zu tun haben, hören Sie augenblicklich auf mit Schlag zu bohren! Dieser kann Ihnen im schlimmsten Fall die Stege im Stein zerstören. Und sind diese einmal weggebrochen, hält an dieser Stelle nichts mehr.


Der Betonbohrer – Extra harte Spitze

Die Bezeichnungen Steinbohrer und Betonbohrer werden oftmals synonym verwendet. Und tatsächlich sehen sich die beiden Bohrer zum Verwechseln ähnlich. Es gibt jedoch einen kleinen, aber feinen Unterschied, der große Auswirkungen auf das jeweilige Material hat. So besteht die breite, zweischneidige Spitze des Steinbohrers aus Hartmetall. Beim Betonbohrer dagegen besteht sie aus Diamant oder Widia (abgeleitet von „WiDiamant“), einem extrem harten Verbundwerkstoff.

Der Steinbohrer ist daher das Werkzeug der Wahl, wenn es darum geht, weiche und weniger dichte Gesteine wie Kalkstein, Sandstein oder Marmor zu bearbeiten. Bei harten Gesteinen wie etwa Beton beißt man mit ihm jedoch im wahrsten Sinne des Wortes auf Granit. Hier bedarf es härterer Geschütze – in diesem Falle einen Betonbohrer. Bei seiner extrem harten Spitze wird selbst der härteste Beton schwach.

Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer? Unsere Empfehlung

Für den gelegentlichen Gebrauch im Haushalt ist dem Heimwerker oft schon mit einem geschärften Betonbohrer und einer Schlagbohrmaschine geholfen. Sind umfangreichere Arbeiten in Beton geplant, ist jedoch der Griff zum Bohrhammer sinnvoll. Nur er liefert auch in ultraharten Materialien zufriedenstellende Ergebnisse. Bei aller Bewunderung für die Kraft des Betonbohrers sollten Sie jedoch Folgendes beachten: Betonbohrer sind keine Mehrzweckbohrer! Sie eignen sich daher nicht für Bohrungen in Holz, Metall oder Kunststoff.

SDS Max und SDS Plus Bohrer – Das dynamische Bohrerpaar

Wer schon bei Beton- und Steinbohrern durcheinander kommt, der muss bei dem SDS Max und SDS Plus Bohrer besonders genau hinschauen. Denn auch dieses dynamische Bohrerpaar unterscheidet sich nur geringfügig – und zwar in Sachen Gewicht. Während SDS Plus Bohrer für kleine bis mittlere Bohrhämmer von bis zu 4 Kilogramm ausgelegt sind, eignen sich die SDS Max Varianten für schwere Bohr- und Schlaghämmer mit einem Gewicht ab 4 bis 5 Kilogramm. So weit so gut. Die viel interessantere Frage lautet jedoch, wofür eigentlich das SDS im Namen steht?

Bei SDS handelt es sich um eine spezielle Befestigungsmethode von Hammerbohrern in einer Schlagbohrmaschine oder einem Bohrhammer. Die korrekte Bezeichnung für solche Aufnahmesysteme lautet „Special Direct System“. Es hat sich jedoch ebenfalls die Abkürzung „Steck, Dreh, Sitzt“ eingebürgert. Das eigentliche Ziel der Einführung von SDS war es, die Produktivität durch einfachere Werkzeugbedienung zu steigern. Denn die SDS-Aufnahme sorgt dafür, dass der Bohrer jederzeit ohne zusätzliches Werkzeug gewechselt werden kann. Der Tausch erfolgt schnell und einfach per Hand. Darüber hinaus ermöglicht die SDS-Technik im Vergleich zu anderen Aufnahmesystemen eine bessere Kraftübertragung bei gleichzeitig drehenden und schlagenden Arbeiten.


SDS Max und SDS Plus Bohrer – Ihre Einsatzgebiete

SDS Max Bohrer besitzen am Schaft einen Durchmesser von 18 Millimetern und eignen sich damit hervorragend für große Bohrlöcher in harten Materialien wie Stein, Beton, Stahlbeton oder Ziegeln. SDS Plus Bohrer haben dagegen nur einen Durchmesser von 10 Millimetern. Aus diesem Grund sind sie ideal, um etwa Löcher für Dübel oder andere Befestigungsarten zu fertigen. Beiden SDS Bohrern ist gemein, dass sie eine hohe Standzeit besitzen und eine ideale Kraftübertragung garantieren. Das Ergebnis ist weniger Hitze und ein sauberes Bohrloch ohne Absplitterung.

An die Bohrer, fertig, los! – Unsere Auswahl

Unser Onlineshop bietet Ihnen eine große Auswahl an Steinbohrern in verschiedenen Durchmessern und Längen. Die Bohrer entsprechen der DIN 8039 und können in handelsübliche Bohrhämmer und Schlagbohrmaschinen eingespannt werden. Der Vorteil bei BOHRERDEPOT.de: Bei uns müssen Sie nicht ganze Sets erwerben, aus denen Sie vielleicht nur einen einzigen Bohrer benötigen. Stellen Sie sich lieber günstig Ihr eigenes Set zusammen und wählen Sie unserem umfangreichen Angebot nur die Steinbohrer aus, die Sie auch wirklich benötigen!

Steinbohrer sind die Mauerspechte unter den Bohrern. Egal ob Beton, Ziegel oder Naturstein: Es gibt kaum ein mineralisches Material, in das ein Steinbohrer kein Loch hineinbohren könnte.... mehr erfahren »
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Steinbohrer

Steinbohrer sind die Mauerspechte unter den Bohrern. Egal ob Beton, Ziegel oder Naturstein: Es gibt kaum ein mineralisches Material, in das ein Steinbohrer kein Loch hineinbohren könnte. Allerdings sollte man auch bei diesem besonderen Bohrertyp verschiedene Dinge beachten, ehe es ans Eingemachte geht. Lesen Sie daher in den folgenden Absätzen, was einen guten Steinbohrer ausmacht, wie Sie den richtigen für Ihr Vorhaben finden und wie mit dem passenden Bohrwerkzeug aus einem steinigen Hindernis eine willkommene Herausforderung werden kann.

Der Steinbohrer – Ein Zertrümmerer

Anders als Metall oder Holz lassen sich Beton, Stein und Granit nicht einfach zerschneiden. Derart harte Werkstoffe verlangen eine härtere Gangart. Statt das Material zu durchbohren, zerschlagen Steinbohrer es eher: Sie sind regelrechte Zertrümmerer! Für diesen speziellen Zweck besitzen sie an der Spitze eine angelötete Hartmetallplatte, die besonders verschleißfest und widerstandsfähig ist. Eingesetzt in einer Schlagbohrmaschine oder in einem Bohrhammer funktioniert der Steinbohrer damit wie ein keilförmiger Meißel, der durch die auftretenden Stöße den Stein zerschlägt. Über die Bohrspirale wird das dabei entstehende Bohrmehl aus dem Loch hinaus befördert.

Damit nichts ins Auge geht – Auf Schutz achten

Beim Bohren von Stein und Beton können spitze Splitter umherfliegen und gefährliche Verletzungen am Auge verursachen. Beim Arbeiten mit einem Steinbohrer sollte daher immer eine Schutzbrille getragen werden! Bei starker Staubentwicklung ist ein zusätzlicher Atemschutz ratsam. Zu guter Letzt wird Ihnen auch Ihr Gehör das Tragen spezieller Kopfhörer danken. Denn beim Schlagbohren in Beton werden häufig Lautstärken von über 110 Dezibel erreicht. Das ist in etwa so laut wie ein startendes Flugzeug.

Mit oder ohne Schlag? Steinbohrer richtig einsetzen

Steinbohrer sollten – wie der Name es bereits verrät – nur bei Materialien aus Stein verwendet werden. Häufig sieht man einer verputzten Wand jedoch nicht an, aus welchem Material sie eigentlich besteht. Hier gilt das Credo: „Probieren geht über Studieren.“ Bohren Sie in solch einem Fall die Wand leicht an und verzichten Sie zunächst auf das Schlagwerk. Gleitet der Bohrer „wie durch Butter“ in die Wand, können Sie von einem weichen Baustoff wie Bims, Porenbeton, Gipsbeton oder Kalksandstein ausgehen. Diese und andere poröse Materialien sollte man nur im Drehgang und ohne Schlagwerk bearbeiten. Schalten Sie das Schlagwerk wirklich nur dann zu, wenn Sie keinen Fortschritt erzielen.

Löchrige Angelegenheit – Tücken beim Wanddurchbohren

Zum Ärger vieler Heimwerker kann es passieren, dass der Bohrer zuerst ins Leere rutscht, ehe er anschließend auf einen Widerstand trifft. Spätestens dann ist klar, dass mit Lochsteinen beziehungsweise Hohlziegeln gearbeitet wurde. Mit anderen Worten: Das Mauerwerk hat Löcher wie ein Schweizer Käse. Hier helfen nur noch sogenannte Injektionsbefestigungen, bei denen ein Verfestigungsmittel in den Lochstein gefüllt wird. Die Schraube oder der Gewindebolzen werden praktisch einbetoniert.

Wichtig: Sobald Sie merken, dass Sie es mit Hohlziegeln zu tun haben, hören Sie augenblicklich auf mit Schlag zu bohren! Dieser kann Ihnen im schlimmsten Fall die Stege im Stein zerstören. Und sind diese einmal weggebrochen, hält an dieser Stelle nichts mehr.


Der Betonbohrer – Extra harte Spitze

Die Bezeichnungen Steinbohrer und Betonbohrer werden oftmals synonym verwendet. Und tatsächlich sehen sich die beiden Bohrer zum Verwechseln ähnlich. Es gibt jedoch einen kleinen, aber feinen Unterschied, der große Auswirkungen auf das jeweilige Material hat. So besteht die breite, zweischneidige Spitze des Steinbohrers aus Hartmetall. Beim Betonbohrer dagegen besteht sie aus Diamant oder Widia (abgeleitet von „WiDiamant“), einem extrem harten Verbundwerkstoff.

Der Steinbohrer ist daher das Werkzeug der Wahl, wenn es darum geht, weiche und weniger dichte Gesteine wie Kalkstein, Sandstein oder Marmor zu bearbeiten. Bei harten Gesteinen wie etwa Beton beißt man mit ihm jedoch im wahrsten Sinne des Wortes auf Granit. Hier bedarf es härterer Geschütze – in diesem Falle einen Betonbohrer. Bei seiner extrem harten Spitze wird selbst der härteste Beton schwach.

Schlagbohrmaschine oder Bohrhammer? Unsere Empfehlung

Für den gelegentlichen Gebrauch im Haushalt ist dem Heimwerker oft schon mit einem geschärften Betonbohrer und einer Schlagbohrmaschine geholfen. Sind umfangreichere Arbeiten in Beton geplant, ist jedoch der Griff zum Bohrhammer sinnvoll. Nur er liefert auch in ultraharten Materialien zufriedenstellende Ergebnisse. Bei aller Bewunderung für die Kraft des Betonbohrers sollten Sie jedoch Folgendes beachten: Betonbohrer sind keine Mehrzweckbohrer! Sie eignen sich daher nicht für Bohrungen in Holz, Metall oder Kunststoff.

SDS Max und SDS Plus Bohrer – Das dynamische Bohrerpaar

Wer schon bei Beton- und Steinbohrern durcheinander kommt, der muss bei dem SDS Max und SDS Plus Bohrer besonders genau hinschauen. Denn auch dieses dynamische Bohrerpaar unterscheidet sich nur geringfügig – und zwar in Sachen Gewicht. Während SDS Plus Bohrer für kleine bis mittlere Bohrhämmer von bis zu 4 Kilogramm ausgelegt sind, eignen sich die SDS Max Varianten für schwere Bohr- und Schlaghämmer mit einem Gewicht ab 4 bis 5 Kilogramm. So weit so gut. Die viel interessantere Frage lautet jedoch, wofür eigentlich das SDS im Namen steht?

Bei SDS handelt es sich um eine spezielle Befestigungsmethode von Hammerbohrern in einer Schlagbohrmaschine oder einem Bohrhammer. Die korrekte Bezeichnung für solche Aufnahmesysteme lautet „Special Direct System“. Es hat sich jedoch ebenfalls die Abkürzung „Steck, Dreh, Sitzt“ eingebürgert. Das eigentliche Ziel der Einführung von SDS war es, die Produktivität durch einfachere Werkzeugbedienung zu steigern. Denn die SDS-Aufnahme sorgt dafür, dass der Bohrer jederzeit ohne zusätzliches Werkzeug gewechselt werden kann. Der Tausch erfolgt schnell und einfach per Hand. Darüber hinaus ermöglicht die SDS-Technik im Vergleich zu anderen Aufnahmesystemen eine bessere Kraftübertragung bei gleichzeitig drehenden und schlagenden Arbeiten.


SDS Max und SDS Plus Bohrer – Ihre Einsatzgebiete

SDS Max Bohrer besitzen am Schaft einen Durchmesser von 18 Millimetern und eignen sich damit hervorragend für große Bohrlöcher in harten Materialien wie Stein, Beton, Stahlbeton oder Ziegeln. SDS Plus Bohrer haben dagegen nur einen Durchmesser von 10 Millimetern. Aus diesem Grund sind sie ideal, um etwa Löcher für Dübel oder andere Befestigungsarten zu fertigen. Beiden SDS Bohrern ist gemein, dass sie eine hohe Standzeit besitzen und eine ideale Kraftübertragung garantieren. Das Ergebnis ist weniger Hitze und ein sauberes Bohrloch ohne Absplitterung.

An die Bohrer, fertig, los! – Unsere Auswahl

Unser Onlineshop bietet Ihnen eine große Auswahl an Steinbohrern in verschiedenen Durchmessern und Längen. Die Bohrer entsprechen der DIN 8039 und können in handelsübliche Bohrhämmer und Schlagbohrmaschinen eingespannt werden. Der Vorteil bei BOHRERDEPOT.de: Bei uns müssen Sie nicht ganze Sets erwerben, aus denen Sie vielleicht nur einen einzigen Bohrer benötigen. Stellen Sie sich lieber günstig Ihr eigenes Set zusammen und wählen Sie unserem umfangreichen Angebot nur die Steinbohrer aus, die Sie auch wirklich benötigen!

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