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Kleine Bohrer-Kunde für Amateure und Profis

Warum können Profi-Handwerker schnell und präzise Arbeiten erledigen, für die ein ungeübter Eigenbauer Stunden oder Tage braucht, ohne auf ein vergleichbar gutes Ergebnis zu kommen? - Weil Profi-Handwerker immer drei Schritte voraus sind. Sie haben erstens Fachwissen und Erfahrung. Sie haben zweitens Ordnung in ihrem Werkzeug. Und sie haben drittens das richtige Werkzeug. Die letzte Voraussetzung fürs gute Gelingen gilt auch für Bohrer. Denn für jede Spezial-Anwendung ist ein Spezial-Bohrer entwickelt worden, der optimale Ergebnisse erzielt. Es gibt so viele unterschiedliche Bohrer-Arten, dass selbst der erfahrene Handwerker von einer Übersicht profitiert.

Spiralbohrer

Der Spiralbohrer ist die am meisten verwendete Bohrer-Art überhaupt. Geeignet ist er vor allem für
das Bohren in Metall. Auch für Holz oder Kunststoff sind Spiralbohrer geeignet - allerdings
empfehlen sich für längere Arbeiten in diesen Materialien Spezialbohrer. Die Spitze des
 Spiralbohrers kann unterschiedliche Winkel von 118 bis 142 Grad aufweisen. Als Material für den
 Bohrer kommen Werkzeugstahl, Hartmetall oder beschichteter Schnellarbeitsstahl in Frage. Die Beschichtungen entscheiden über Langlebigkeit und Bohrer-Preis. Je nach Material und Beschichtung wird der Spiralbohrer mit den Buchstaben W, H und N gekennzeichnet. W bedeutet: Geeignet für weiche und zähe Metalle. H heißt: Kommt für harte und zäh-harte Metalle in Frage. Und N: Einsetzbar für feste und harte Metalle.

Holzbohrer

Holzbohrer sind leicht zu erkennen, denn sie besitzen eine Zentrierspitze. Diese Spitze gibt dem Bohrer einen sicheren Halt im Holz - ein Vorkörnen wird dadurch überflüssig. Holzbohrer werden
aus Carbonstahl, Werkzeugstahl oder Chrom-Vanadium-Stahl gefertigt. Sie dringen mühelos in Weich-und Hartholz, Sperrholz, Spanplatten, MDF und andere Holzwerkstoffe ein. Zwei scharfe Schneiden trennen zuerst den Rand des Bohrlochs sauber auf. Die Spirale am Bohrerschaft befördert das Bohrmehl aus dem Loch heraus. Ein Spezial-Holzbohrer für besonders tiefe Löcher ist der Schlangenbohrer.

Forstnerbohrer

Forstnerbohrer werden in Durchmessern von acht bis 150 Millimetern hergestellt. Sie besitzen eine kurze Zentrierspitze und zwei scharfe Schneiden, die um einen zentralen Punkt rotieren. Diese Schneiden funktionieren wie Hobel: Sie tragen das Holz Umdrehung für Umdrehung spanartig ab. Dementsprechend erinnert der Bohrabfall an Hobelspäne. Forstnerbohrer sind geeignet für das Bohren großer Löcher und Sacklöcher. Da diese Bohrer auch für das Entfernen von Astlöcher verwendet werden, nennt man sie auch Astlochbohrer. Forstnerbohrer laufen am besten bei einer niedrigen Umdrehungszahl, weil der Bohrer sonst zu heiß wird und abstumpft.

Steinbohrer

Der Steinbohrer ist kein Mehrzweck-Bohrer, sondern kann tatsächlich nur für Stein Verwendung
finden. Gefertigt wird er aus Carbon-, Werkzeug- oder Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl. Auf den ersten 
Blick ähnelt er der Form eines Spiralbohrers. Seine Besonderheit: In die Schneide des Steinbohrers
ist ein Hartmetallplättchen eingelötet. Dieses Plättchen macht den Steinbohrer besonders
verschleißfest und widerstandsfähig für Arbeiten in Mauerwerk und härteren Gesteinen. Er kann in Schlagbohrern und Bohrhämmern eingesetzt werden. Eine Besonderheit ist der Karat-Bohrer. Er besitzt eine scharfe Schneide und darf nicht zum schlagenden oder hämmernden Bohren verwendet werden, weil dadurch die Schneide zerstört würde.

Betonbohrer

Beton ist ein besonders harter Werkstoff. Der Betonbohrer dringt in Kombination mit einem Bohrhammer ohne großen Kraftaufwand in Beton ein. Betonbohrer sind wie Steinbohrer gebaut. Ihre Spitze besteht jedoch aus Diamant oder aus Widia ("Wie Diamant"), einem speziellen Hartmetall-Sinterwerkstoff. Betonbohrer können bis zu drei Schneiden besitzen und so ausgestattet sogar Stahlbeton durchdringen. Ein Bohrerschaft mit SDS-Aufnahme überträgt dabei die Kräfte am besten.

Schweißpunktbohrer

Der Schweißpunktbohrer kommt zum Einsatz, wenn dünnwandige Metalle und Bleche durchbohrt werden sollen. Er dient zum Setzen von Schweißpunkten und empfiehlt sich beim Bohren durch ein genaues Ansetzen, ratterfreien Betrieb und glatte Bohrlöcher. Auf den ersten Blick gleicht sein Aufbau dem
des Spiralbohrers. Mit seinen drei Schneiden stellt er allerdings eine Mischung aus Bohrer und Fräser dar. Außerdem verfügt der Schweißpunktbohrer über einen kleinen Spitzenwinkel und eine Zentrierspitze, die ein Ansetzen auf dem Werkstück ohne Vorkörnung erlaubt.

Fliesenbohrer

Fliesenbohrer gibt es in drei Ausführungen. Der gebräuchlichste Bohrer dieser Art hat eine Hartmetallspitze eingelötet. Der spitzwinklige Bohrkopf der zweiten Variante erinnert an das
Aussehen von Glasbohrern. Dieser Fliesenbohrer arbeitet schabend ein immer größeres Loch aus. Die dritte Bohrer-Ausführung für Fliesen ist hohl und an der Bohrspitze mit Diamanten besetzt. Dieser galvanische Bohrer erzielt die besten Bohrergebnisse. Bei der Arbeit mit allen drei Spielarten des Fliesenbohrers empfiehlt es sich, eine Schale kaltes Wasser bereit zu stellen, um den Bohrer zwischendurch zu kühlen.

Glasbohrer

Glasbohrer werden für kleinere und größere Bohrlöcher hergestellt. Wenn Sie Bohrungen mit kleinem Durchmesser vornehmen wollen, ist der Löffelglasbohrer das Mittel der Wahl. Dieser Spezial-Bohrer sieht allerdings weniger einem Löffel als einem Pfeil ähnlich. Durch diese Form ist ein optimales Bohren im spröden und harten Werkstoff Glas möglich. Eine eingelötete Hartmetallschneide sorgt für die nötige Widerstandsfähigkeit. Für größere Löcher ist ein diamantbesetzter Glasbohrer in hohler Ausführung zu empfehlen, wie er auch als Fliesenbohrer zum Einsatz kommt. Kühlung und niedrige Drehzahl ist bei der Arbeit notwendig.

Stufenbohrer

Stufenbohrer eignen sich besonders gut für die Metall- und Blechbearbeitung. Mit dieser Bohrer-Art lassen sich saubere Löcher herstellen, die in einem Arbeitsgang gebohrt und entgratet werden. Haltbare Stufenbohrer werden aus HSS gefertigt. Der Bohrkopf besitzt eine metrische Abstufung. Üblich ist, dass die Bohrdurchmesser um jeweils einen, zwei oder drei Millimeter steigen. Stufenbohrer können Sie mit zwei oder mit vier Schneiden kaufen. Hochwertige Bohrer besitzen eine Titanbeschichtung, die durch eine geringere Reibung für eine höhere Standzeit sorgt. Achten Sie auf tief eingeschliffene Span-Nuten: Diese gewährleisten eine ausgezeichnete Schnittleistung und große Laufruhe.

Schälbohrer

Schälbohrer haben im Unterschied zu den Stufenbohrern keine festen Bohrstufen. Darum muss der angestrebte Lochdurchmesser durch Nachmessen bestimmt werden. Schälbohrer erzeugen schräge Lochwände, keine zylindrischen wie im Fall des Stufenbohrers. Ihr Vorteil: Da sie stufenlos bohren, können auch Zwischenstufen von Lochdurchmessern angefertigt werden. Der Schälbohrer wird aus HSS hergestellt und ist eventuell titanbeschichtet. Er kommt bei sehr dünnen Blechen, schwierig zu bearbeitenden Materialien und Rohren zum Einsatz. Die Arbeit mit dieser Bohrer-Art erfordert kein Vorbohren. Die Werkstücke werden nicht deformiert.

Hammerbohrer

Der Hammerbohrer wird in Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmern eingesetzt, um Mauerwerk, Ziegel oder Beton zu durchdringen. Dieser Bohrer ist oft besonders lang und besitzt ein grobes Gewinde, das Mörtelbrocken und Bohrstaub aus dem Loch heraus transportiert. Der Hammerbohrer ist in der Regel
mit einem Voll-Hartmetallkopf ausgestattet. Er entfaltet die Wirkung eines Meißels, der das Gestein beim Bohrhämmern zuerst zerbricht, bevor die Rotation einsetzt. Ein wichtiges Kaufkriterium beim Hammerbohrer ist die Fixierung im SDS-System (Special Direct System). So werden die Kräfte am besten übertragen.

Warum können Profi-Handwerker schnell und präzise Arbeiten erledigen, für die ein ungeübter Eigenbauer Stunden oder Tage braucht, ohne auf ein vergleichbar gutes Ergebnis zu kommen? - Weil... mehr erfahren »
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Kleine Bohrer-Kunde für Amateure und Profis

Warum können Profi-Handwerker schnell und präzise Arbeiten erledigen, für die ein ungeübter Eigenbauer Stunden oder Tage braucht, ohne auf ein vergleichbar gutes Ergebnis zu kommen? - Weil Profi-Handwerker immer drei Schritte voraus sind. Sie haben erstens Fachwissen und Erfahrung. Sie haben zweitens Ordnung in ihrem Werkzeug. Und sie haben drittens das richtige Werkzeug. Die letzte Voraussetzung fürs gute Gelingen gilt auch für Bohrer. Denn für jede Spezial-Anwendung ist ein Spezial-Bohrer entwickelt worden, der optimale Ergebnisse erzielt. Es gibt so viele unterschiedliche Bohrer-Arten, dass selbst der erfahrene Handwerker von einer Übersicht profitiert.

Spiralbohrer

Der Spiralbohrer ist die am meisten verwendete Bohrer-Art überhaupt. Geeignet ist er vor allem für
das Bohren in Metall. Auch für Holz oder Kunststoff sind Spiralbohrer geeignet - allerdings
empfehlen sich für längere Arbeiten in diesen Materialien Spezialbohrer. Die Spitze des
 Spiralbohrers kann unterschiedliche Winkel von 118 bis 142 Grad aufweisen. Als Material für den
 Bohrer kommen Werkzeugstahl, Hartmetall oder beschichteter Schnellarbeitsstahl in Frage. Die Beschichtungen entscheiden über Langlebigkeit und Bohrer-Preis. Je nach Material und Beschichtung wird der Spiralbohrer mit den Buchstaben W, H und N gekennzeichnet. W bedeutet: Geeignet für weiche und zähe Metalle. H heißt: Kommt für harte und zäh-harte Metalle in Frage. Und N: Einsetzbar für feste und harte Metalle.

Holzbohrer

Holzbohrer sind leicht zu erkennen, denn sie besitzen eine Zentrierspitze. Diese Spitze gibt dem Bohrer einen sicheren Halt im Holz - ein Vorkörnen wird dadurch überflüssig. Holzbohrer werden
aus Carbonstahl, Werkzeugstahl oder Chrom-Vanadium-Stahl gefertigt. Sie dringen mühelos in Weich-und Hartholz, Sperrholz, Spanplatten, MDF und andere Holzwerkstoffe ein. Zwei scharfe Schneiden trennen zuerst den Rand des Bohrlochs sauber auf. Die Spirale am Bohrerschaft befördert das Bohrmehl aus dem Loch heraus. Ein Spezial-Holzbohrer für besonders tiefe Löcher ist der Schlangenbohrer.

Forstnerbohrer

Forstnerbohrer werden in Durchmessern von acht bis 150 Millimetern hergestellt. Sie besitzen eine kurze Zentrierspitze und zwei scharfe Schneiden, die um einen zentralen Punkt rotieren. Diese Schneiden funktionieren wie Hobel: Sie tragen das Holz Umdrehung für Umdrehung spanartig ab. Dementsprechend erinnert der Bohrabfall an Hobelspäne. Forstnerbohrer sind geeignet für das Bohren großer Löcher und Sacklöcher. Da diese Bohrer auch für das Entfernen von Astlöcher verwendet werden, nennt man sie auch Astlochbohrer. Forstnerbohrer laufen am besten bei einer niedrigen Umdrehungszahl, weil der Bohrer sonst zu heiß wird und abstumpft.

Steinbohrer

Der Steinbohrer ist kein Mehrzweck-Bohrer, sondern kann tatsächlich nur für Stein Verwendung
finden. Gefertigt wird er aus Carbon-, Werkzeug- oder Chrom-Nickel-Molybdän-Stahl. Auf den ersten 
Blick ähnelt er der Form eines Spiralbohrers. Seine Besonderheit: In die Schneide des Steinbohrers
ist ein Hartmetallplättchen eingelötet. Dieses Plättchen macht den Steinbohrer besonders
verschleißfest und widerstandsfähig für Arbeiten in Mauerwerk und härteren Gesteinen. Er kann in Schlagbohrern und Bohrhämmern eingesetzt werden. Eine Besonderheit ist der Karat-Bohrer. Er besitzt eine scharfe Schneide und darf nicht zum schlagenden oder hämmernden Bohren verwendet werden, weil dadurch die Schneide zerstört würde.

Betonbohrer

Beton ist ein besonders harter Werkstoff. Der Betonbohrer dringt in Kombination mit einem Bohrhammer ohne großen Kraftaufwand in Beton ein. Betonbohrer sind wie Steinbohrer gebaut. Ihre Spitze besteht jedoch aus Diamant oder aus Widia ("Wie Diamant"), einem speziellen Hartmetall-Sinterwerkstoff. Betonbohrer können bis zu drei Schneiden besitzen und so ausgestattet sogar Stahlbeton durchdringen. Ein Bohrerschaft mit SDS-Aufnahme überträgt dabei die Kräfte am besten.

Schweißpunktbohrer

Der Schweißpunktbohrer kommt zum Einsatz, wenn dünnwandige Metalle und Bleche durchbohrt werden sollen. Er dient zum Setzen von Schweißpunkten und empfiehlt sich beim Bohren durch ein genaues Ansetzen, ratterfreien Betrieb und glatte Bohrlöcher. Auf den ersten Blick gleicht sein Aufbau dem
des Spiralbohrers. Mit seinen drei Schneiden stellt er allerdings eine Mischung aus Bohrer und Fräser dar. Außerdem verfügt der Schweißpunktbohrer über einen kleinen Spitzenwinkel und eine Zentrierspitze, die ein Ansetzen auf dem Werkstück ohne Vorkörnung erlaubt.

Fliesenbohrer

Fliesenbohrer gibt es in drei Ausführungen. Der gebräuchlichste Bohrer dieser Art hat eine Hartmetallspitze eingelötet. Der spitzwinklige Bohrkopf der zweiten Variante erinnert an das
Aussehen von Glasbohrern. Dieser Fliesenbohrer arbeitet schabend ein immer größeres Loch aus. Die dritte Bohrer-Ausführung für Fliesen ist hohl und an der Bohrspitze mit Diamanten besetzt. Dieser galvanische Bohrer erzielt die besten Bohrergebnisse. Bei der Arbeit mit allen drei Spielarten des Fliesenbohrers empfiehlt es sich, eine Schale kaltes Wasser bereit zu stellen, um den Bohrer zwischendurch zu kühlen.

Glasbohrer

Glasbohrer werden für kleinere und größere Bohrlöcher hergestellt. Wenn Sie Bohrungen mit kleinem Durchmesser vornehmen wollen, ist der Löffelglasbohrer das Mittel der Wahl. Dieser Spezial-Bohrer sieht allerdings weniger einem Löffel als einem Pfeil ähnlich. Durch diese Form ist ein optimales Bohren im spröden und harten Werkstoff Glas möglich. Eine eingelötete Hartmetallschneide sorgt für die nötige Widerstandsfähigkeit. Für größere Löcher ist ein diamantbesetzter Glasbohrer in hohler Ausführung zu empfehlen, wie er auch als Fliesenbohrer zum Einsatz kommt. Kühlung und niedrige Drehzahl ist bei der Arbeit notwendig.

Stufenbohrer

Stufenbohrer eignen sich besonders gut für die Metall- und Blechbearbeitung. Mit dieser Bohrer-Art lassen sich saubere Löcher herstellen, die in einem Arbeitsgang gebohrt und entgratet werden. Haltbare Stufenbohrer werden aus HSS gefertigt. Der Bohrkopf besitzt eine metrische Abstufung. Üblich ist, dass die Bohrdurchmesser um jeweils einen, zwei oder drei Millimeter steigen. Stufenbohrer können Sie mit zwei oder mit vier Schneiden kaufen. Hochwertige Bohrer besitzen eine Titanbeschichtung, die durch eine geringere Reibung für eine höhere Standzeit sorgt. Achten Sie auf tief eingeschliffene Span-Nuten: Diese gewährleisten eine ausgezeichnete Schnittleistung und große Laufruhe.

Schälbohrer

Schälbohrer haben im Unterschied zu den Stufenbohrern keine festen Bohrstufen. Darum muss der angestrebte Lochdurchmesser durch Nachmessen bestimmt werden. Schälbohrer erzeugen schräge Lochwände, keine zylindrischen wie im Fall des Stufenbohrers. Ihr Vorteil: Da sie stufenlos bohren, können auch Zwischenstufen von Lochdurchmessern angefertigt werden. Der Schälbohrer wird aus HSS hergestellt und ist eventuell titanbeschichtet. Er kommt bei sehr dünnen Blechen, schwierig zu bearbeitenden Materialien und Rohren zum Einsatz. Die Arbeit mit dieser Bohrer-Art erfordert kein Vorbohren. Die Werkstücke werden nicht deformiert.

Hammerbohrer

Der Hammerbohrer wird in Schlagbohrmaschinen und Bohrhämmern eingesetzt, um Mauerwerk, Ziegel oder Beton zu durchdringen. Dieser Bohrer ist oft besonders lang und besitzt ein grobes Gewinde, das Mörtelbrocken und Bohrstaub aus dem Loch heraus transportiert. Der Hammerbohrer ist in der Regel
mit einem Voll-Hartmetallkopf ausgestattet. Er entfaltet die Wirkung eines Meißels, der das Gestein beim Bohrhämmern zuerst zerbricht, bevor die Rotation einsetzt. Ein wichtiges Kaufkriterium beim Hammerbohrer ist die Fixierung im SDS-System (Special Direct System). So werden die Kräfte am besten übertragen.

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