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Holzbohrer

Ob Holz, Metall, Stein oder Fliesen – jeder Werkstoff benötigt einen anderen Bohrer und eine andere Technik. Das ist wichtig, denn jedes Material hat unterschiedliche Eigenschaften, die es vor dem Bohren zu beachten gilt. Besonders Holz stellt Heimwerker und Handwerker vor so einige Herausforderungen. Denn kaum ein Werkstoff ist so vielseitig wie dieser Baustoff aus der Natur: mal weich, mal hart, mal dick, mal dünn, mal spröde, mal elastisch. Um diesem Material Herr zu werden, benötigen Sie daher einen Bohrer, der es mit jeder Art von Holz aufnehmen kann – den Holzbohrer.

Vielseitig – Die Holzbohrer-Familie

Wer schon einmal mit Holz gearbeitet hat, weiß, dass es einen großen Unterschied macht, ob man es mit einer dünnen Spanplatte oder mit massivem Vollholz zu tun hat. Ebenso verschieden kann das jeweilige Anliegen sein: Möchte man einen Balken durchbohren, ein Scharnierloch fräsen oder gar eigene Holzdübel herstellen? Das wäre wahrlich „viel Holz“ für nur einen einzigen Bohrer. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Typen von Holzbohrern. Sie sind je nach Gebrauchsart unterschiedlich aufgebaut. 

Gemeinsames Merkmal – Die Zentrierspitze

Die Familie der Holzbohrer kommt optisch sehr unterschiedlich daher. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie – anders als Metallbohrer – in der Mitte des Schneidkopfes eine dünne Zentrierspitze besitzen. Wie der Name verrät, dient sie zur Zentrierung des Bohrers im Werkstoff und verhindert das Verrutschen beim Ansetzen. Das erleichtert das Anbohren! Holzbohrer verfügen darüber hinaus über zwei Schneiden, die an der Außenkante länger sind als an der Innenseite. So werden beim Bohren zuerst die Ränder des Loches geschnitten und die Holzfasern getrennt. Das Ergebnis ist ein sauberes Loch mit einem glatten Rand.

Fräsen statt Bohren – Der Flachfräsbohrer

Beim Flachfräsbohrer handelt es sich um einen flachen (wendellosen) Holzbohrer. Sein Name ist Programm, denn im Grunde wird mit ihm mehr gefräst als gebohrt. Er ist ideal für das Bohren von flachen Löchern mit mittleren bis großen Durchmessern. Der Flachfräsbohrer eignet sich vor allem zur Bearbeitung von weichem Holz. Mit einigen Bohrern kann man auch weichen Kunststoff bearbeiten.

Der einzige Nachteil des Flachfräsbohrers: Anders als bei Wendel- beziehungsweise Spiralbohrern werden die Späne nicht automatisch wegbefördert. Sie verbleiben im Bohrloch und verschließen dadurch den Bohrkanal. Bohrmehl und Späne sollten Sie daher zwischendurch manuell entfernen. Außerdem empfiehlt es sich, bei präzisen Arbeiten den Bohrer an einem Bohrständer zu befestigen. Bohrt man mit ihm aus der Hand, erzielt man keine sauberen Ergebnisse.

Präzise und breit – Der Forstnerbohrer

Der Forstnerbohrer ist benannt nach seinem Erfinder Benjamin Forstner, einem US-amerikanischen Waffenhersteller und Textilwarenhändler aus dem 19. Jahrhundert. Das Geniale an Forstners Erfindung: Mit seinen runden Klingen, die für einen glatten und genauen Rand im Loch sorgen, eignet sich der Forstnerbohrer perfekt zum Bohren von breiten Sack-, Senk-, Ast- oder Scharnierlöchern. Diese Löcher dienen als Halterung und Einfassung für später einzubauende Stifte, Scharniere und Nockenschrauben oder zum Einsetzen von weiteren Bauteilen, wie etwa Tischbeinen und Türklinken. Der Forstnerbohrer ist damit ein Holzbohrer, der häufig in Tischlereien zum Einsatz kommt. 

Besonders praktisch: Forstnerbohrer hinterlassen einen besonders ebenen Lochboden und eignen sich für verschiedene Holzarten – zum Beispiel für Weichholz, Hartholz, Spanplatten, aber auch für synthetische Materialien. Im Gegensatz zum Spiralbohrer haben sie nur eine kurze Spitze und kein Bohrgewinde.

Ein naher Verwandter des Forstnerbohrers ist im Übrigen der Kunstbohrer. Auch er eignet sich hervorragend für feine Bohrungen und speziell für die Herstellung von Sacklöchern beziehungsweise zum Ausbohren von Astlöchern. Der praktische Unterschied zwischen den beiden besteht in erster Linie darin, dass sich der Kunstbohrer aufgrund seiner schlechteren Führungseigenschaften besser für den stationären statt für den Freihandbetrieb eignet. Wer also mit einer Handbohrmaschine arbeitet, sollte lieber zu einem Forstnerbohrer greifen!

Tiefgründig und schnell – Der Schlangenbohrer

Zum Bohren von sehr tiefen Löchern in Holz gibt es den speziellen Schlangenbohrer. Er hat eine breite und lange Bohrspirale und besitzt an der Spitze keine normale Zentrierspitze, sondern ein Einzugsgewinde. Das hat zwei Vorteile: Zum einen werden durch das Gewinde anfallende Holzspäne gut aus dem Loch transportiert. Zum anderen sorgt es dafür, dass sich der Bohrer beim Drehen nahezu selbstständig ins Holz zieht. 

Der Schlangenbohrer eignet sich für die Bearbeitung von Weich- und Hartholz, zum Beispiel Tanne oder Buche. Aber auch bei nassem Holz ist er das Werkzeug der Wahl. Denn durch die gute Spanbeförderung gibt es kein Verstopfen. Mit dem Schlangenbohrer kommen Sie immer ans Ziel – schnell und sauber. 

Bohren von Holz – Das perfekte Loch

Wie die vorangegangenen Absätze zeigen, benötigt man für ein perfektes Loch drei Komponenten: die richtige Bohrmaschine, den richtigen Bohrer und das richtige Vorgehen. Denn beim Bohren in Holz kommt es weniger auf die Kraft, als auf die Technik und das passende Werkzeug an. Beachten Sie obendrein noch die richtige Drehzahl, steht einem sauberen Loch ohne Ausfransungen oder gar Brandstellen nichts mehr im Wege!

Bohrerdepot – Der richtige Bohrer für Ihre „Baustelle“

Auf BOHRERDEPOT.de finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Holzbohrern, mit denen Sie in jeder Situation Herr der Lage sein werden. Von Flachfräs- über Forstnerbohrer bis hin zu Kunstbohrern und Schlangenbohrern: Wir haben für jede Anwendung den richtigen Holzbohrer parat. 

Alle unsere Holzbohrer zeichnen sich durch ihre hohe Qualität, Präzision und Langlebigkeit aus. Sie sind als Set oder auch einzeln erhältlich. Bestellen Sie noch heute ganz bequem Ihren Wunschbohrer und freuen Sie sich über präzise und perfekte Bohrergebnisse!

Ob Holz, Metall, Stein oder Fliesen – jeder Werkstoff benötigt einen anderen Bohrer und eine andere Technik. Das ist wichtig, denn jedes Material hat unterschiedliche Eigenschaften, die es vor... mehr erfahren »
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Holzbohrer

Ob Holz, Metall, Stein oder Fliesen – jeder Werkstoff benötigt einen anderen Bohrer und eine andere Technik. Das ist wichtig, denn jedes Material hat unterschiedliche Eigenschaften, die es vor dem Bohren zu beachten gilt. Besonders Holz stellt Heimwerker und Handwerker vor so einige Herausforderungen. Denn kaum ein Werkstoff ist so vielseitig wie dieser Baustoff aus der Natur: mal weich, mal hart, mal dick, mal dünn, mal spröde, mal elastisch. Um diesem Material Herr zu werden, benötigen Sie daher einen Bohrer, der es mit jeder Art von Holz aufnehmen kann – den Holzbohrer.

Vielseitig – Die Holzbohrer-Familie

Wer schon einmal mit Holz gearbeitet hat, weiß, dass es einen großen Unterschied macht, ob man es mit einer dünnen Spanplatte oder mit massivem Vollholz zu tun hat. Ebenso verschieden kann das jeweilige Anliegen sein: Möchte man einen Balken durchbohren, ein Scharnierloch fräsen oder gar eigene Holzdübel herstellen? Das wäre wahrlich „viel Holz“ für nur einen einzigen Bohrer. Aus diesem Grund gibt es verschiedene Typen von Holzbohrern. Sie sind je nach Gebrauchsart unterschiedlich aufgebaut. 

Gemeinsames Merkmal – Die Zentrierspitze

Die Familie der Holzbohrer kommt optisch sehr unterschiedlich daher. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie – anders als Metallbohrer – in der Mitte des Schneidkopfes eine dünne Zentrierspitze besitzen. Wie der Name verrät, dient sie zur Zentrierung des Bohrers im Werkstoff und verhindert das Verrutschen beim Ansetzen. Das erleichtert das Anbohren! Holzbohrer verfügen darüber hinaus über zwei Schneiden, die an der Außenkante länger sind als an der Innenseite. So werden beim Bohren zuerst die Ränder des Loches geschnitten und die Holzfasern getrennt. Das Ergebnis ist ein sauberes Loch mit einem glatten Rand.

Fräsen statt Bohren – Der Flachfräsbohrer

Beim Flachfräsbohrer handelt es sich um einen flachen (wendellosen) Holzbohrer. Sein Name ist Programm, denn im Grunde wird mit ihm mehr gefräst als gebohrt. Er ist ideal für das Bohren von flachen Löchern mit mittleren bis großen Durchmessern. Der Flachfräsbohrer eignet sich vor allem zur Bearbeitung von weichem Holz. Mit einigen Bohrern kann man auch weichen Kunststoff bearbeiten.

Der einzige Nachteil des Flachfräsbohrers: Anders als bei Wendel- beziehungsweise Spiralbohrern werden die Späne nicht automatisch wegbefördert. Sie verbleiben im Bohrloch und verschließen dadurch den Bohrkanal. Bohrmehl und Späne sollten Sie daher zwischendurch manuell entfernen. Außerdem empfiehlt es sich, bei präzisen Arbeiten den Bohrer an einem Bohrständer zu befestigen. Bohrt man mit ihm aus der Hand, erzielt man keine sauberen Ergebnisse.

Präzise und breit – Der Forstnerbohrer

Der Forstnerbohrer ist benannt nach seinem Erfinder Benjamin Forstner, einem US-amerikanischen Waffenhersteller und Textilwarenhändler aus dem 19. Jahrhundert. Das Geniale an Forstners Erfindung: Mit seinen runden Klingen, die für einen glatten und genauen Rand im Loch sorgen, eignet sich der Forstnerbohrer perfekt zum Bohren von breiten Sack-, Senk-, Ast- oder Scharnierlöchern. Diese Löcher dienen als Halterung und Einfassung für später einzubauende Stifte, Scharniere und Nockenschrauben oder zum Einsetzen von weiteren Bauteilen, wie etwa Tischbeinen und Türklinken. Der Forstnerbohrer ist damit ein Holzbohrer, der häufig in Tischlereien zum Einsatz kommt. 

Besonders praktisch: Forstnerbohrer hinterlassen einen besonders ebenen Lochboden und eignen sich für verschiedene Holzarten – zum Beispiel für Weichholz, Hartholz, Spanplatten, aber auch für synthetische Materialien. Im Gegensatz zum Spiralbohrer haben sie nur eine kurze Spitze und kein Bohrgewinde.

Ein naher Verwandter des Forstnerbohrers ist im Übrigen der Kunstbohrer. Auch er eignet sich hervorragend für feine Bohrungen und speziell für die Herstellung von Sacklöchern beziehungsweise zum Ausbohren von Astlöchern. Der praktische Unterschied zwischen den beiden besteht in erster Linie darin, dass sich der Kunstbohrer aufgrund seiner schlechteren Führungseigenschaften besser für den stationären statt für den Freihandbetrieb eignet. Wer also mit einer Handbohrmaschine arbeitet, sollte lieber zu einem Forstnerbohrer greifen!

Tiefgründig und schnell – Der Schlangenbohrer

Zum Bohren von sehr tiefen Löchern in Holz gibt es den speziellen Schlangenbohrer. Er hat eine breite und lange Bohrspirale und besitzt an der Spitze keine normale Zentrierspitze, sondern ein Einzugsgewinde. Das hat zwei Vorteile: Zum einen werden durch das Gewinde anfallende Holzspäne gut aus dem Loch transportiert. Zum anderen sorgt es dafür, dass sich der Bohrer beim Drehen nahezu selbstständig ins Holz zieht. 

Der Schlangenbohrer eignet sich für die Bearbeitung von Weich- und Hartholz, zum Beispiel Tanne oder Buche. Aber auch bei nassem Holz ist er das Werkzeug der Wahl. Denn durch die gute Spanbeförderung gibt es kein Verstopfen. Mit dem Schlangenbohrer kommen Sie immer ans Ziel – schnell und sauber. 

Bohren von Holz – Das perfekte Loch

Wie die vorangegangenen Absätze zeigen, benötigt man für ein perfektes Loch drei Komponenten: die richtige Bohrmaschine, den richtigen Bohrer und das richtige Vorgehen. Denn beim Bohren in Holz kommt es weniger auf die Kraft, als auf die Technik und das passende Werkzeug an. Beachten Sie obendrein noch die richtige Drehzahl, steht einem sauberen Loch ohne Ausfransungen oder gar Brandstellen nichts mehr im Wege!

Bohrerdepot – Der richtige Bohrer für Ihre „Baustelle“

Auf BOHRERDEPOT.de finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Holzbohrern, mit denen Sie in jeder Situation Herr der Lage sein werden. Von Flachfräs- über Forstnerbohrer bis hin zu Kunstbohrern und Schlangenbohrern: Wir haben für jede Anwendung den richtigen Holzbohrer parat. 

Alle unsere Holzbohrer zeichnen sich durch ihre hohe Qualität, Präzision und Langlebigkeit aus. Sie sind als Set oder auch einzeln erhältlich. Bestellen Sie noch heute ganz bequem Ihren Wunschbohrer und freuen Sie sich über präzise und perfekte Bohrergebnisse!

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